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Der SG Marburg-Ebersgöns gelingt die Revanche gegen Mainz I nicht

5:6 Niederlage der Spielgemeinschaft – lediglich der Marburger Block konnte punkten 

(KK): Am Wochenende standen sich in der Floorball-Regionalliga Hessen auf dem Großfeld die Spielgemeinschaft Marburg-Ebersgöns und Mainz I gegenüber. Die heimische SG hatte sich viel für das Rückspiel gegen den Tabellenzweiten vorgenommen, ging es doch um Wiedergutmachung für die derbe Klatsche bei den Rheinland-Pfälzern. Obwohl Marburg-Ebersgöns die Begegnung im Griff hatte, lachten am Ende wieder die Mainzer, die eine viertel Stunde vor Schluss die Begegnung drehten und mit 6:5 (2:3/1:1/3:1) gewannen. Die Spielgemeinschaft liegt nun auf Platz vier der Tabelle und wird es schwer haben in den verbleibenden drei Ligaspielen weiter nach vorn zu kommen. 

 

Zu Beginn der Partie gaben sich beide Mannschaften nichts, weil die Angriffe in den gut gestaffelten Abwehrreihen versiegten. In der 6. Minute war es ein verdeckter Schuss aus zweiter Reihe, der das 1:0 für Mainz bedeutete. Die Spielgemeinschaft, die bis dahin ihr System gut umsetzte, kam durch diesen Gegentreffer aber keineswegs aus ihren Rhythmus. Immer wieder gelang es ihnen Chancen zu erspielen und Schüsse auf den Kasten der Mainzer abzufeuern. In der zehnten Minute dann der verdiente Ausgleich, bei dem Chris Schubert die Vorlage von Leon Geib mit einem satten Schuss zum 1:1 versenkte. Nicht einmal 120 Sekunden später war es Dennis Dallmann, der zum 2:1 und damit zur ersten Führung für die SG traf. Der Vorsprung allerdings hielt nicht lange, denn Mainz konterte schnell und egalisierte das Ergebnis. Durch eine Zeitstrafe für die Hessen setzten nun die Mainzer die Akzente, brachten aber nichts Zählbares zu Stande. Kurz vor Drittelende war es erneut Dennis Dallmann, der mit dem 3:2 die Pausenführung für Marburg-Ebersgöns erzielte. 

 

Im mittleren Spielabschnitt neutralisierten sich die Teams weitestgehend. Zwar kamen die Rheinland-Pfälzer schnell zum 3:3 doch die Spielgemeinschaft erzielte mit dem 4:3 durch Matthias Goller auf Zuspiel von Amos Millard den erneuten Pausenstand. Bleibt zu erwähnen, dass beide Mannschaften ihre Überzahlspiele – Mainz eines und die SG zwei – nicht zu nutzen wussten. 

 

Das Abschlussdrittel begann turbulent.  Ein  unnötiges Foul, quasi mit Ansage, sollte sich als „Game Changer“ herauskristallisieren, denn mit einer weiteren Zeitstrafe für Marburg-Ebersgöns standen nun die Mainzer mit zwei Mann mehr auf dem Feld. Dies bedeutete nicht nur den Ausgleich zum 4:4, sondern auch – in einfacher Überzahl – den Führungswechsel zugunsten der Rheinland-Pfälzer: 4:5. Nun war es die Spielgemeinschaft, die ihr Spiel öffnen musste und einem besseren Ergebnis hinterherlief. Es gelang ihr zwar den Spielstand mit dem 5:5 durch Dennis Dallmann nach finalem Pass von Leon Geib zu neutralisieren, doch der Wille, den Führungswechsel zu erzwingen, erzeugte Löcher in der Abwehr der SG. Durch einen Konter stellte Mainz die Anzeigetafel auf 6:5 und hielt dem Druck von Marburg-Ebersgöns bis zum Abpfiff stand. 

 

Durch diese Niederlage rutschten die Hessen auf Rang vier der Regionalliga ab und befinden sich nun im Mittelfeld der Tabelle. Wenn die offenen Spielbegegnungen normal laufen, muss Marburg-Ebersgöns am letzten Spieltag gegen den Ligaprimus Espenau Rangers gewinnen, um in der Platzierung wieder nach oben zu kommen. Doch jetzt am Wochenende geht es erstmal gegen Mainz II, das noch keinen Punkt erkämpfen konnte – ein Sieg in diesem Match ist Pflicht.  

 

 

 

Für die Spielgemeinschaft Marburg-Ebersgöns spielte:  

Matthias Goller (1 Tor/0 Vorlagen/0 Strafminuten), Amos Millard (0/1/0), Elias Jüttner (0/0/0), Niklas Linke (0/0/0), Ruben Mbazira (0/0/4), Max Debernitz (0/0/0), Lukas Englert (0/0/0), Elian Memedi (0/0/0), Claudius Götz (0/0/2), Niklas Lange (0/0/0), Dennis Dallmann (3/0/2), Leon Geib (0/2/0) Chris Schubert (1/0/0) und Andreas Bronkowski (0/0/2) sowie Samuel Tröster im Tor 

 

 

 

Bild 1: 

Leon Geib (Nr. 69) von Marburg-Ebersgöns – hier  in Ballführung gegen den Mainzer Christoph Stapelfeldt (Nr. 32) – setzte mit zwei Torvorlagen im Spielaufbau Akzente. Im Hintergrund Wolfgang Wolf von den Rheinland-Pfälzern (Nr. 56).  

 

Bild 2: 

Claudius Götz (Nr. 46) am Ball – er ist kurz vor der „Box“ und könnte schießen, doch die Mainzer Markus Herrmann (Nr. 13) und Christoph Stapelfeldt (Nr. 32) stellen den Schussweg zu. Elias Jüttner (Nr. 27) signalisiert nicht angespielt werden zu wollen. 

 

Bild 3: 

Dennis Dallmann (Nr. 68) von der Spielgemeinschaft im Laufduell mit Kjell Borg. Dallmanns Mannschaftskollege Matthias Goller (Nr. 7) könnte Anspielperson sein. 

 

Bild 4: 

Elian Memedi (Nr. 43) schaut sich um, wen er anspielen kann. Die Mainzer  Markus Herrmann (Nr. 13) und Christoph Stapelfeldt (Nr. 32) machen den Passweg in die „Box“ dicht. 

 

Bild 5: 

Amos Millard (Nr. 18) hinter dem Tor. Wohin mit dem Ball? Die Gegner Christoph Stapelfeldt (Nr. 32), Markus Herrmann (Nr. 13), Tobias Biesenbaum (Nr. 8) sowie Keeper Fabian Mieloch sind wachsam.